Hisca erzählt!
Vorsicht vor kleinen- mittelgroßen Spielzeugen – Verschluckungsgefahr!

Hallo, ich bin Hisca von den Gänsewiesen!
Im Februar 2003 wurde ich in Gramastetten Österreich geboren. Mit 9 Wochen machte ich eine Reise nach Deutschland und wohne seitdem bei meinen Zweibeinern in Hainburg Hessen. Außer mir leben in meinem Rudel noch 2 Hasen, 2 Meerschweinchen, 1 Hamster und 2 Landschildkröten.
Ich bin eine sehr temperamentvolle, wachsame und lebenslustige Entlebucher- Dame. Sehr gerne gehe ich auf den Hundeplatz. Besonderen Spaß macht es mir Fährten zu suchen und so habe ich vor wenigen Monaten meine Fährtenhundeprüfung erfolgreich bestanden.
Meine große Leidenschaft ist das Fressen!!! Ich fresse so gerne, dass es mir auch egal ist was ich bekomme. Daher ist mir kürzlich ein großes Missgeschick passiert mit schlimmen Folgen:
Vor lauter Gier habe ich mein Lieblingsspielzeug, ein Gummihuhn, gefressen bzw. verschluckt. Da mein altes Huhn nach 2 Jahren so kaputt war und mein Frauchen nicht wollte, dass ich einzelne Teile verschlucke, habe ich ein ganz neues Spielzeughuhn bekommen. Ca. 16cm lang und 4 cm breit. Als mein Herrchen wenige Minuten später mit mir Gassi gehen wollte, sollte ich das Huhn also zu Hause liegen lassen. Als ich das Kommando „AUS“ hörte habe ich das Huhn blitzschnell geschluckt. Ihr werdet jetzt lachen aber wir ihr noch lesen könnt, war das überhaupt nicht lustig.
Ich musste zum Tierarzt, wo ich eine Spritze bekam und daraufhin 7 x erbrechen musste. Leider kam mein geliebtes Huhn aber nicht mit raus. Die folgenden 5 Tage bekam ich nur Sauerkraut zu fressen. Angeblich sollte sich das Kraut um den Fremdkörper wickeln und dann auf natürlichem Wege hinten raus kommen. Leider war auch das nicht der Fall. Komischerweise ging es mir aber gut und ich fraß brav mein Sauerkraut weiter. Nach einem Anruf beim Hersteller des Hundespielzeugs wusste mein Frauchen, dass sich Kleinteile bis zu 2x2cm des Materials (Latex) im Magen auflösen, größere Teile jedoch nicht durch die Magensäure verdaut werden können.
Ich musste also nach 1 Woche wieder zum Tierarzt. In der Praxis lachten sie schon immer, wenn ich kam. Ich gehe nämlich gerne zum Tierarzt, da man nach jeder Behandlung ein Hundekeks bekommt, wenn man brav war. Dort wurde ich dann mehrmals geröntgt ohne und später auch mit Kontrastmittel. Zum Glück war mein Frauchen immer bei mir.
Anhand der Röntgenbilder mussten wir erschreckender Weise feststellen, dass in meinem Magen noch der riesengroße Fremdkörper lag.
Wie sich später herausstellte, war das Gummihuhn in mir noch aufgequollen. Es wäre auf natürlichem Weg nicht mehr herausgekommen. Unser Tierarzt erklärte, dass ich so schnell wie möglich operiert werden müsse, da jeder Tag länger wie „russisches Roulette“ sei, da der Fremdkörper auf Organe drücken oder ich einen Darmverschluss bekommen könnte.
Und so wurde ich operiert. Mein Bauch und mein Magen wurden aufgeschnitten, das Spielzeughuhn herausgenommen und dann wieder alles vernäht. Obwohl die OP gut verlaufen war musste ich bis abends in der Tierklinik bleiben, dann erst durfte ich mit nach Hause. Ich hatte einen 12cm langen Bauchschnitt!!!
Die nächsten 3 Tage waren für mich und meine Zweibeiner der Horror. Ich konnte mich nicht legen und bin daher immer hin und her gelaufen auch nachts. Vor lauter Müdigkeit bin ich im Sitzen zusammen gebrochen. Erst am 4. Tag habe ich mich von meinen Zweibeinern vorsichtig auf die Seite legen lassen, um mich auszuruhen. Da unser Fußboden trotz Teppich und Decken viel zu hart für meinen kranken Bauch war konnte ich auch nur auf der Couch liegen.
Das einzige positive an der Sache war, dass ich plötzlich 6x am Tag Futter bekam, zwar nur kleinere Portionen und ganz weich aber immerhin. Trotzdem war ich die erste Woche nicht wieder zu erkennen, so schlecht ging es mir. Auch kleinste Spaziergänge waren zu anstrengend für mich.
Heute nach knapp 4 Wochen geht es mir zum Glück wieder gut. Die Fäden wurden mittlerweile gezogen und ich darf auch langsam wieder von der Leine und im Feld toben.
Meine Zweibeiner möchten mit dieser Geschichte alle anderen Hundebesitzer warnen, ihrem Hund wirklich nur großes Spielzeug zu geben. Auch wenn es Monate lang gut geht, kann es beim Verschlucken (abgesehen von den finanziellen Kosten der OP ) zu schlimmen Folgen kommen. Und sollte doch jemand von Euch mal ein Fremdkörper verschlucken, dann nicht warten sondern sofort zum Tierarzt gehen. Jeder Tag zählt. Ich hatte wirklich noch großes Glück!!!
Das kleine Huhn (vorne) wurde mir leider weggenommen, dafür habe ich das große XXL- Huhn bekommen.
Eure Hisca

Hallo, ich bin Hisca von den Gänsewiesen!
Im Februar 2003 wurde ich in Gramastetten Österreich geboren. Mit 9 Wochen machte ich eine Reise nach Deutschland und wohne seitdem bei meinen Zweibeinern in Hainburg Hessen. Außer mir leben in meinem Rudel noch 2 Hasen, 2 Meerschweinchen, 1 Hamster und 2 Landschildkröten.
Ich bin eine sehr temperamentvolle, wachsame und lebenslustige Entlebucher- Dame. Sehr gerne gehe ich auf den Hundeplatz. Besonderen Spaß macht es mir Fährten zu suchen und so habe ich vor wenigen Monaten meine Fährtenhundeprüfung erfolgreich bestanden.
Meine große Leidenschaft ist das Fressen!!! Ich fresse so gerne, dass es mir auch egal ist was ich bekomme. Daher ist mir kürzlich ein großes Missgeschick passiert mit schlimmen Folgen:
Vor lauter Gier habe ich mein Lieblingsspielzeug, ein Gummihuhn, gefressen bzw. verschluckt. Da mein altes Huhn nach 2 Jahren so kaputt war und mein Frauchen nicht wollte, dass ich einzelne Teile verschlucke, habe ich ein ganz neues Spielzeughuhn bekommen. Ca. 16cm lang und 4 cm breit. Als mein Herrchen wenige Minuten später mit mir Gassi gehen wollte, sollte ich das Huhn also zu Hause liegen lassen. Als ich das Kommando „AUS“ hörte habe ich das Huhn blitzschnell geschluckt. Ihr werdet jetzt lachen aber wir ihr noch lesen könnt, war das überhaupt nicht lustig.
Ich musste zum Tierarzt, wo ich eine Spritze bekam und daraufhin 7 x erbrechen musste. Leider kam mein geliebtes Huhn aber nicht mit raus. Die folgenden 5 Tage bekam ich nur Sauerkraut zu fressen. Angeblich sollte sich das Kraut um den Fremdkörper wickeln und dann auf natürlichem Wege hinten raus kommen. Leider war auch das nicht der Fall. Komischerweise ging es mir aber gut und ich fraß brav mein Sauerkraut weiter. Nach einem Anruf beim Hersteller des Hundespielzeugs wusste mein Frauchen, dass sich Kleinteile bis zu 2x2cm des Materials (Latex) im Magen auflösen, größere Teile jedoch nicht durch die Magensäure verdaut werden können.
Ich musste also nach 1 Woche wieder zum Tierarzt. In der Praxis lachten sie schon immer, wenn ich kam. Ich gehe nämlich gerne zum Tierarzt, da man nach jeder Behandlung ein Hundekeks bekommt, wenn man brav war. Dort wurde ich dann mehrmals geröntgt ohne und später auch mit Kontrastmittel. Zum Glück war mein Frauchen immer bei mir.
Anhand der Röntgenbilder mussten wir erschreckender Weise feststellen, dass in meinem Magen noch der riesengroße Fremdkörper lag.
Wie sich später herausstellte, war das Gummihuhn in mir noch aufgequollen. Es wäre auf natürlichem Weg nicht mehr herausgekommen. Unser Tierarzt erklärte, dass ich so schnell wie möglich operiert werden müsse, da jeder Tag länger wie „russisches Roulette“ sei, da der Fremdkörper auf Organe drücken oder ich einen Darmverschluss bekommen könnte.
Und so wurde ich operiert. Mein Bauch und mein Magen wurden aufgeschnitten, das Spielzeughuhn herausgenommen und dann wieder alles vernäht. Obwohl die OP gut verlaufen war musste ich bis abends in der Tierklinik bleiben, dann erst durfte ich mit nach Hause. Ich hatte einen 12cm langen Bauchschnitt!!!
Die nächsten 3 Tage waren für mich und meine Zweibeiner der Horror. Ich konnte mich nicht legen und bin daher immer hin und her gelaufen auch nachts. Vor lauter Müdigkeit bin ich im Sitzen zusammen gebrochen. Erst am 4. Tag habe ich mich von meinen Zweibeinern vorsichtig auf die Seite legen lassen, um mich auszuruhen. Da unser Fußboden trotz Teppich und Decken viel zu hart für meinen kranken Bauch war konnte ich auch nur auf der Couch liegen.
Das einzige positive an der Sache war, dass ich plötzlich 6x am Tag Futter bekam, zwar nur kleinere Portionen und ganz weich aber immerhin. Trotzdem war ich die erste Woche nicht wieder zu erkennen, so schlecht ging es mir. Auch kleinste Spaziergänge waren zu anstrengend für mich.
Heute nach knapp 4 Wochen geht es mir zum Glück wieder gut. Die Fäden wurden mittlerweile gezogen und ich darf auch langsam wieder von der Leine und im Feld toben.
Meine Zweibeiner möchten mit dieser Geschichte alle anderen Hundebesitzer warnen, ihrem Hund wirklich nur großes Spielzeug zu geben. Auch wenn es Monate lang gut geht, kann es beim Verschlucken (abgesehen von den finanziellen Kosten der OP ) zu schlimmen Folgen kommen. Und sollte doch jemand von Euch mal ein Fremdkörper verschlucken, dann nicht warten sondern sofort zum Tierarzt gehen. Jeder Tag zählt. Ich hatte wirklich noch großes Glück!!!
Das kleine Huhn (vorne) wurde mir leider weggenommen, dafür habe ich das große XXL- Huhn bekommen.
Eure Hisca
